Privatpraxis für Integrative Medizin

Dr. med. Lukas Mayerhoff

Biologische Krebsabwehr mit der Elektro Cancer Therapy (ECT)

Tumoren mit Gleichstrom behandeln

Die Electro Cancer Therapy (ECT) ist ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren mit schwachen Gleichströmen. Sie ermöglicht eine nahezu schmerzfreie und nebenwirkungsarme Krebstherapie ohne Skalpell, Bestrahlung und Chemie.
Das Prinzip der Behandlung ist einfach: Ein schwacher Gleichstrom wird durch das Gewebe, in welchem der Tumor liegt geleitet. Da Tumorzellen einen geringeren Widerstand aufweisen, als gesunde Zellen, fließt der Strom, dem Weg des geringsten Widerstands folgend, durch die Tumorzellen hindurch. Der durchfließende Strom überfordert die elektrische Ausgleichsfähigkeit der Tumorzellen und verändert deren Gewebestruktur so stark, dass sie zerstört werden und untergehen. Der Widerstand gesunder Zellen ist dagegen so hoch, dass der Strom diese nicht beschädigt. 

Die ECT-Behandlung ist in der Regel nur wenig schmerzhaft, oft sogar schmerzfrei und zudem nebenwirkungsarm. Hervorszuheben ist, dass mit der ECT einer Metastasenbildung präventiv entgegengewirkt wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der ECT ist die Stimulation des Immunsystems. Zur Zeit wird die ECT in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Italien, Russland und China mit Erfolg angewendet.

Die ECT eignet sich für alle oberflächlich gelegenen, aber auch für viele tiefer positionierte Tumorarten. Ob ein bestimmter Tumor mit der ECT erfolgversprechend und sicher behandelt werden kann, muss unter Würdigung der gesamten körperlichen Situation, der Krankheitsgeschichte und eventuell vorhandener anderer Krankheiten eines Patienten jeweils individuell beurteilt werden.

 

Zur Behandung geeignet sind u.a.:

  • Hauttumoren wie Hämangiome, Basaliome, Spinaliome, maligne Melanome, Hautmetastasen
  • Prostatatumoren
  • Lungenkrebs
  • Weichteiltumoren
  • Bindegewebstumoren
  • Tumoren im Magen-Darmbereich
  • Isolierte Organmetastasen, z.B. Lebermetastasen

Ablauf der Therapie

Die ECT-Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Die Behandlungsdauer liegt in der Regel zwischen 1 bis 3 Stunden pro Sitzung. Die Dauer und der Erfolg der ECT-Therapie sind abhängig von Größe, Beschaffenheit und Lage des jeweiligen Tumors. Zur Behandlung von Hautkrebs sind meist ein bis zwei Behandlungssitzungen erforderlich.  Bei tief gelegenen Tumoren können bis zu 10 Behandlungssitzungen und mehr, im Abstand von 1 bis 2-mal in der Woche, notwendig sein. Die Behandung kann entweder mit Nadelelektrodenoden oder mit Flachelektroden erfolgen. Nadelelektrodenoden werden durch die Haut in die Nähe des Tumors eingebracht. Flachelektroden werden einfach von außen auf die Haut aufgelegt.

Für eine Sitzung mit Nadelelektroden wird das zu behandelnde Areal zunächst lokal betäubt. Es werden je nach Größe, Struktur und Gewebe an mehreren Stellen Elektrodenpaare angelegt. Im Falle der Anwendung von Flachelektroden werden spezielle, angefeuchtete Kompressen, die jeweils eine Elektrode enthalten, auf der Hautoberfläche an spezifischen Stellen um das Zielgebiet herum angebracht. Eine lokale Betäubung ist nicht erforderlich.
In der Folge wird schwacher Gleichstrom durch das Gewebe geleitet und zwar mit genau der Spannung, die für Tumorzellen tödlich und für gesunde Zellen unschädlich ist. Der Therapieablauf erfolgt computergesteuert und kontrolliert. Nach der Behandlung ist der/die Patient/in in aller Regel in der Lage, sich eigenständig nach Hause zu begeben.

In aller Regel sollte eine lokale Tumorbehandlung mit der ECT mit weiteren Verfahren der komplementären Onkologie ergänzt werden. Hierzu zählen ganzheitliche Konzepte zur Ernährung, Entgiftung, Stoffwechselaktivierung und Immunmodulation sowie Infusionstherapien mit oder ohne vorherige Chemosensitivitätstestung.

Die onkologisch – biologische Therapie mit dem Electro Cancer Gerät (ECT G8 neueste Generation) kann auch begleitend zu schulmedizinischen Verfahren wie einer Operation, einer Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt werden.

Vorteile der ECT

Die Tumorbehandlung mit Gleichstrom bietet eine Reihe von Vorteilen, u.a.:

  • Die ECT ist sowohl zur primären Behandlung von Tumoren als auch ergänzend mit anderen Methoden anwendbar.
  • Mit Hilfe der ECT können Tumorzellen mit hoher Präzision und Vollständigkeit zerstört werden, wobei das gesunde Gewebe vollständig unberührt bleibt.
  • Es treten kaum gravierende unerwünschte Nebeneffekte auf - insbesondere das Immunsystem wird nicht beeinträchtigt.
  • Auf eine Vollnarkose und Klinikaufenthalte kann in der Regel verzichtet werden, die Behandlung erfolgt ambulant.
  • Mit der ECT wird einer Metastasenbildung präventiv entgegengewirkt.
  • Die ECT wirkt immunmodulierend.
  • Die ECT-Behandlung ist in der Regel nur wenig schmerzhaft, oft sogar schmerzfrei.

Ausschlusskriterien

Die ECT-Therapie ist nicht oder nur bedingt anwendbar bei:

  • Trägern von Herzschrittmachern
  • Trägern von Metallimplantaten (wenn diese in der Nähe des Behandlungsareals liegen)
  • Thrombosen
  • Arteriellen Verschlusskrankheiten
  • Krampfadern im Behandlungsareal
  • Schwangerschaft
  • Akuten Infektionen
  • psychischen Erkrankungen
  • Suchterkrankungen (Alkohol etc.)
  • Tumoren und Metastasen an kritischen Körperarealen

Wissenschaftlichkeit und Studienlage

Die Gleichstrombehandlung findet schon seit vielen Jahren breite Anwendung in der Medizin. Besonders in der Orthopädie, Sportmedizin und Neurologie wird sie zu Schmerzbehandlung und zur Regeneration, z.B. zur schnelleren Knochenheilung eingesetzt.
In der Onkologie dagegen ist die Anwendung des galvanischen Stroms relativ neu. In der Literatur wird die Methode synonym als ECT, Galvanotherapie, Tumor-Galvanolyse oder Electrochemical Therapy (EChT) bezeichnet.
Die Wirksamkeit der ECT wurde in vielen internationalen Studien überprüft und belegt. Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien finden Sie bitte auf krebstherapie-beratung.com und auf der Webseite des Kollegen Dr. Retzek.

In den Medien

Im folgenden Beitrag wird der Entwickler des derzeit modernsten ECT Gerätes (ECT-G8), Prof. Peter Weber, in einem Fernsehbeitrag zusammen mit einer Patientin interviewt:

 

 

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