Privatpraxis für Integrative Medizin

Dr. med. Lukas Mayerhoff

Reizdarm und Leaky Gut - nicht nur ein Problem der Verdauung

Wenn Sie unter Darmproblemen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Durchfall oder Verstopfung leiden, helfen wir Ihnen mit ganzheitlicher Diagnostik und Therapie weiter. Die Darmgesundheit ist für die Gesundheit des gesamten Körpers von besonderer Bedeutung.

Der Darm bildet eine Barriere zwischen der Außenwelt und dem Körperinneren und kommt ständig mit körperfremdem Material – in Form von Nahrung – in Kontakt. Dabei muss entschieden werden, welche Stoffe der Körper aufnimmt und welche nicht weiterverarbeitet werden. Für diesen Prozess spielt die Durchlässigkeit des Magen-Darm-Traktes eine wichtige Rolle. Die Nahrung sollte kontrolliert aus dem Inneren des Darmrohres in die Darmzellen aufgenommen werden, um anschließend ins Blut zu gelangen. Damit der Nahrungsbrei nicht unkontrolliert zwischen den Darmzellen ins Innere des Körpers gelangt, sind diese fest miteinander verbunden.

Kommt es zu einer teilweisen Auflösung dieser Verbindungen, so entsteht ein sogennanter Sickerdarm (auf englisch: Leaky Gut). Die Folge ist eine vermehrte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut für Stoffe, die unter normalen Bedingungen so nicht in den Körper gelangen. Der Darm kann seiner natürlichen Barrierefunktion nicht mehr gerecht werden und unerwünschter Substanzen treten durch die Darmwand in das darunter liegende Gewebe. Dazu zählen unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile, Krankheitserreger und Giftstoffe, die der Körper eigentlich ausscheidet.

In der Folge kommt es zu einer vermehrten Aktivierung von Immunszellen, welche im Darm in sehr hoher Zahl vorkommen. Die Immunreaktionen richten sich gegen die aufgenommenen Stoffe und werden von einer allgemeinen Entzündung der Darmschleimhaut begleitet. Es kommt zu lokalen Symptomen wie

  • Durchfall
  • Blähungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten/ -allergien
  • Bauchschmerzen

Neben diesen lokalen Störungen, kann die Fehlfunktion der Barriere im Darm zu einer Vielzahl von Erkrankungen im ganzen Körper führen. Dem liegt wohl zu Grunde, dass die anhaltenden Entzündungsreaktionen im Darm zu einer Fehlregulationen des gesamten Immunsystems führen. Dies kann z.B. dazu beitragen Autoimmunerkrankungen auszulösen oder zu verschlimmern. Deshalb kommt der Behandlunng von Darmstörungen eine besondere Bedeutung zu.

Ursachen von Störungen im Darm

Ein wichtiger Faktor bei der Entstehung einer erhöten Durchlässigkeit des Darms ist das Eiweiß Gluten, welches vor allem in diversen Getreidesorten vorkommt. Hierbei muss zwischen einer Allergie gegen das Gluten (der sogennanten Zöliakie) und der Unverträglichkeit ohne allergische Reaktion unterschieden werden. Gluten wird häufig auch in geringen Mengen ohne allergische Reaktion schlecht vertragen und schädigt die Darmschleimhaut bishin zur Entwicklung eines Leaky Gut.

Andere häufige Faktoren, die als Auslöser eines Leaky-Gut-Syndroms in Frage kommen sind:

  • falsche Ernährung mit resultierender Fehlbesiedlung des Darms
  • psychischer Stress
  • Medikamente, welche den Magen-Darm-Trakt reizen (z.B. Antibiotika, Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen, Chemotherapeutika)
  • Bakterien und Viren (z.B. Salmonellen oder Noroviren)

Behandlung von Darmstörungen

Die Behandlung von Darmstörungen setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Dazu gehören

  • Ernährungsumstellung
  • Entgiftung
  • Ausgleich von Mikronährstoffdefiziten
  • kinesiologische Behandung/ Neurofunktionelle Integration des Darms

Mit diesem multimodalem Konzept stabilisiert sich die Situation bei vielen Patienten innerhalb weniger Wochen.

Behandlungdablauf

Nach Erhebung der Anamnese und Sichtung ggf. bereits vorhandener Befunde wird im ersten Behandungstermin zunächst entschieden, ob und welche Laboruntersuchungen sinnvoll sind. Auf teure Untersuchungen, wie Allergietestungen kann meistens verzichtet werden. Eine ausführliche Beratung zur Ernährung und Entgiftung beim zweiten Behandlungstermin wird ergänzt durch die neurofunktionelle Integration der wichtigsten Symptome und Systeme in einem dritten Termin. Nach einer Umsetzungsphase von 2 Monaten ist meist eine Verlaufskontrolle sinnvoll. Insgesamt sollten also 4 Termine für die Darmsanierung eingeplant werden.

Die Abrechnung der Behandlung erfolgt als Liquidation gemäß der Gebührenordnung für Ärzte und kann bei privaten Krankenversicherungen zur Erstattung eingereicht werden. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

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