Privatpraxis für Integrative Medizin

Dr. med. Lukas Mayerhoff

Kinesiologische Behandlung:
Medizin nach neuesten Erkenntnissen ohne Chemie

Kinesiologische Therapieverfahren nutzen einen einfachen Muskeltest zur Behandlung von Regulationsstörungen und den damit einhergehenden Leiden. Es gibt eine wachsende Zahl unterschiedlicher kinesiologischer Verfahren bzw. Vorgehensweisen. Allen gemein ist, dass es sich um ganzheitliche, die Ursachen beseitigende Therapieverfahren handelt. In unserer Praxis wenden wir die Neurofunktionelle Integration (NFI) an. Dieses Verfahren ist insbesondere geeignet zur Behandlung von

  • Vegetativen Störungen (Schlafstörungen, Verdauungsstörungen)
  • Hormonellen Störungen
  • Stoffwechselstörungen (z.B. HPU)
  • Chronischer Erschöpfung und Burn-out
  • Hauterkrankungen
  • Schmerzen aller Art
  • Narben und anderen Störfeldern
  • Allergien und Asthma
  • Chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • Entwicklungsstörungen und ADHS
  • Neurologischen Störungen aller Art
  • Depression und Angststörungen

Ziel der ganzheitlichen Behandlung mit NFI ist es, Regulationsstörungen zu erkennen und zu beseitigen. Dadurch werden die dazugehörigen Leiden ebenfalls dauerhaft beseitigt. Dabei kommt die Behandlung ohne technische Apparate und Arzneimittel aus.

Wie funktioniert Kinesiologie / NFI bei Regulatiosstörungen?

Das Gehirn ist der Schlüssel zur Behandlung von Regulationsstörungen. Ausgehend von der Struktur und der Arbeitsweise des Nervensystems (Anatomie und Physiologie) können sämtliche Systeme im Körper, die an der Regulation beteiligt sind systematisch mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests auf das Vorliegen einer Störung überprüft und bei Bedarf repariert werden. Dies geschieht durch gleichzeitige gezielte Reizung (Berührung) der beteiligten Strukturen. Das Gehirn erkennt die Störung und wird in die Lage versetzt diese unmittelbar zu beheben. 

Eine umfassende Darstellung der Neurofunktionellen Integration finden Sie bitte auf den Webseiten der Akademie für Funktionelle Neurologie unter www.neurolog.de.

Was sind Regulatiosstörungen?

Die Umwelt in der wir leben, ändert sich fortlaufend und an diese Änderungen müssen wir uns ständig anpassen. Die äußeren Eindrücke bilden Reize, die wir als Informationen über unsere Umwelt erkennen und verarbeiten. Die Eindrücke aus unserer Umwelt verarbeiten wir bewusst (z.B. die Umgebungstemperatur oder mögliche Gefahrenquellen wie der Geruch von Feuer oder das Geräusch eines sich nähernden Autos) oder unbewusst (z.B. wenn schädliche Mikroorganismen in den Körper eindringen und vom Immunsystem bekämpft werden). Um auf die sich wandelnden Umweltbedingungen optimal reagieren zu können, haben wir unser Nervensystem. Das Nervensystem reguliert alle Abläufe im Körper, die erforderlich sind, um auf die Umwelt zu reagieren und dadurch unser Überleben zu sichern. Funktioniert die Regulation zur Anpassung an die Umwelt nicht optimal, liegt eine Regulationsstörung vor.
Regulatiosstörungen äußern sich unterschiedlich. Dauerhaft vorliegende Regulatiosstörungen können die Ursache chronischer Leiden sein, bei denen typischer Weise erkennbare organische Ursachen oftmals fehlt.

Wie entstehen fehlerhafte Steuerungen im Nervensystem?

Das Gehirn steuert alle Abläufe im Körper. Über Nervenbahnen, welche Informationen vom Körper in das Gehirn leiten, gelangen alle benötigten Informationen zum Zustand des Körpers und der Umwelt in das Gehirn. Im Gehirn werden diese Informationen benötigt, um eine adäquate Reaktion zu planen. Für die Ausführung dieses Plans werden Signale über Nervenbahnen vom Gehrin in Richtung Körperzellen übermittelt. Die Übermittlung des Signals selber erfolgt über kleine Stromstöße (Aktionspotenziale) entlang der Nerven. Bevor jedoch Sender und Empfänger diese Signale austauschen können, müssen sie sich zunächst darauf einstimmen indem sie beginnen gleichfrequent zu schwingen. Diesen Zustand in dem Informationen übertragen werden können nennt man Kohärenz. Erst wenn Kohärenz zwischen Sender und Empfänger hergestellt wurde, kann die eigentliche Nachricht übertragen werden. Das bedeutet, dass bei gestörter Kohärenz eben keine Information ausgetauscht werden kann. Genau diese Art von Störung in der Nervenverbindung zwischen Gehirn und Körperzellen liegt vielen Regulationsstörungen zu Grunde.
Dabei kann es vom Körper gewollt ein, die Verbindung zumindest vorübergehend zu unterbrechen. Oft wird zum Selbsstschutz bei Überschreiten der Toleranzgrenze die Funktion eines Systems eingeschränkt. Wird die normale Funktion vom Nervensystem anschließend nicht wieder hergestellt, kommt es zu kurz- oder auch langfristigen Fehlern in der Regulation. Zu den wichtigsten Gründen für das Überschreiten von Toleranzgrenzen zählen neben den bekannten Einflüssen der Lebensumstände (vor allem ungünstige Ernährung, Bewegungsmangel, Dauerstress und Umweltgifte) auch akute Verletzungen oder Traumata. Diese können physischer Natur sein (wie z.B. eine Gehirnerschütterung oder aber auch eine ärztliche Narkose) als auch im psychischen Bereich liegen.

Wie sind Ablauf und Kosten der NFI-Behandlung?

Um den gewünschten Therapieerfolgt zu erreichen sind je nach Situation meistens 1-3 Behandlungssitzungen von jeweils einer Stunde erforderlich. In der ersten Sitzung wird zunächst die Krankengeschichte erhoben. Ggf. können gezielte Laboruntersuchungen sinnvoll sein. Zwischen den einzelnen Behandlungssitzungen sollte in der Regel eine Woche Pause liegen.

Die Abrechnung der Behandlung erfolgt als Liquidation gemäß der Gebührenordnung für Ärzte und kann bei privaten Krankenversicherungen zur Erstattung eingereicht werden. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Die Kosten für Selbstzahler betragen 120 Eur pro Sitzung (1 Stunde).

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